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Die gesellschaftskritische Interpretation eines Dichters
– Poetologische Operationen in der Baudelaire-Marx-Lektüre bei Walter Benjamin

ドイツ語で書いた論文がようやく刊行さました。2023年3月に開催された第62回文化ゼミナール(主催:日本独文学会)で行った口頭発表を元にしていますが、大幅に改稿されています。

この論文では、ヴァルター・ベンヤミンが1938年に執筆したエッセイ「ボードレールの第二帝政期のパリ」を取り上げ、そこでベンヤミンがボードレールの詩篇とマルクスのテクストをどのように読んでいたのかを考察しています。そのさい本論が特に注目するのは、ベンヤミンによるボードレールの三つの詩篇の引用の仕方です。周知の通り、「ボードレールの第二帝政期のパリ」はボードレール論の第二部として執筆され、ベンヤミン自身によって「パサージュ論のミニアチュア・モデル」ともみなされていた作品です。実際、このエッセイを注意深く読むと、「引用」、「構築」、「モンタージュ」、「アレゴリー」、「状況布置」等々のパサージュ論の中核をなす要素が、歴史記述の方法として投入されていることがわかります。この作品に関してベンヤミンの引用の詩学を具体的に考察した論文はあまりないので、それなりに読みどころはあるのではないかと思います。

なおベンヤミンのボードレール論は、ボードレールを専門に研究する学者にとっては長年ほとんど意味不明な代物でした(近年はアントワーヌ・コンパニョンの仕事のおかげで状況が変わってきていますが)。そうした学者にとっては、ボードレール論を論じるベンヤミン学者の論文も理解しがたい代物でした。その原因のひとつは、ベンヤミンの研究者がしばしばベンヤミンのテクストとベンヤミンを使って解釈していることにあります。今回私は意識して「ベンヤミンをベンヤミンで説明しない」ことを目指しました。ですので、ベンヤミンの研究者ではなくても理解可能な、風通しの良い議論になっていると思います。

ドイツ語なので難しいかもしれませんが、ご笑覧いただけると幸いです。

Die gesellschaftskritische Interpretation eines Dichters(PDF)

 

Mein neuer Aufsatz ist nun endlich erschienen.

In diesem Aufsatz gehe ich der Frage nach, wie Walter Benjamin in seinem 1938 verfassten Aufsatz “Das Paris des Second Empire bei Baudelaire” mit den Texten von Baudelaire und Marx umgegangen ist. Dabei steht im Fokus die Poetologie des Zitierens, also die Art und Weise, wie Benjamin drei Gedichte Baudelaires zitiert. Bekanntlich wurde “Das Paris des Second Empire bei Baudelaire” als zweiter Teil einer Baudelaire-Studie verfasst und von Benjamin selbst als „Miniaturmodell des Passagen-Werks“ betrachtet. Tatsächlich zeigt sich bei aufmerksamer Lektüre dieses Essays, dass Elemente, die den Kern des Passagen-Werks bilden – wie Zitat, Konstruktion, Montage, Allegorie und Konstellation –, als Methoden der Geschichtsschreibung eingesetzt werden. Da es nur wenige Aufsätze gibt, die sich konkret mit Benjamins Poetik des Zitierens im Bezug auf diesen Text auseinandersetzen, dürfte dieser Aufsatz durchaus interessant sein.

Übrigens war Benjamins Baudelaire-Abhandlungen für Wissenschaftler, die sich speziell mit Baudelaire beschäftigen, lange Zeit ein nahezu unverständliches Produkt (auch wenn sich die Situation in den letzten Jahren dank der Arbeiten von Antoine Compagnon geändert hat). Für solche Wissenschaftler waren auch die Aufsätze von Benjamin-Forschern, die sich mit den Baudelaire-Abhandlungen Benjamins auseinandersetzten, schwer nachvollziehbar. Ein Grund dafür liegt darin, dass Benjamin-Forscher häufig Benjamins Texte mit Hilfe von Benjamin selbst interpretieren. Ich habe mich diesmal bewusst darum bemüht, „Benjamin nicht mit Benjamin zu erklären“. Daher glaube ich, dass es sich um eine auch für Nicht-Benjamin-Spezialisten nachvollziehbare Argumentation handelt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie den Aufsatz mit Interesse lesen würden.

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